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Vorname
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Straße, Hausnummer
Wohnort
Telefon (tagsüber erreichbar! - Angabe freiwillig)
E-Mail  (Angabe freiwillig)
LRA SAD Stand 27-06-2018
Wasserrecht_180_6
An
Landratsamt Schwandorf
Team Wasserrecht und Bodenschutz
Postfach 15 49
92406 Schwandorf
1.
Antragsteller/in bzw. Bauherr/in
3.
Lage
Flur-Nr.
Gemarkung
2.
Bezeichnung des Bauvorhabens
mittlere natürliche Geländehöhe
Höhe des grundstücksbezogenen Wasserstands bei HQ100
Fließgeschwindigkeit bei HQ 100
m. ü. NN
m. ü. NN
m/s (falls bekannt)
Auskunftsbogen zur hochwasserangepassten Ausführung bei der Errichtung oder Erweiterung von baulichen Anlagen in Überschwemmungsgebieten im Einzelfall nach § 78 Abs. 5 WHG

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I.
Gebäudestandsicherheit
Die Auftriebssicherheit und die erhöhten Wasserdrücke auf die Gründungssohle und auf die Außenwände bezüglich des beim HQ100 (= Hochwasserspiegelhöhe die statistisch einmal in 100 Jahren erreicht wird) auftretenden Wasserstandes sind im Bau- und im Endzustand berücksichtigt

eine entsprechende Dimensionierung der Gebäudeteile
Die Beanspruchung durch die Gewässerströmung und die daraus resultierenden Strömungskräfte können zu Erosionen an Böschungen, zu Ausspülungen und zum Unterspülen von Fundamenten führen. Dies wird berücksichtigt

II.
Elektroinstallation, Heizung
liegen über dem HQ 100. Die Stromkreise unterhalb des HQ 100 können getrennt abgeschaltet werden.
Bei oberirdischen Heizöltanks mit mehr als 1.000 Litern oder unterirdischen Heizöltanks (jede Größe) wird die gem. § 46 Abs. 3  AwSV i. V. m. Anlage 6 erforderliche Sachverständigenprüfung rechtzeitig veranlasst.
1
Hinweis: In der Überschwemmungsgebietsverordnung kann die Neuerrichtung von Ölheizungen inkl. Heizöltanks im Überschwemmungsgebiet gänzlich untersagt sein. Es sind dann andere Brennstoffe wie Gas oder Pellets zu wählen. Die größten Gebäudeschäden entstehen durch auslaufendes Heizöl.
1
III.
Schutz des Gebäudes
1. Bauwerk liegt über dem HQ 100 Wasserstand (Primäre Strategie: Ausweichen)
2. Teile des Gebäudes liegen unter dem HQ 100 Wasserstand (Sekundäre Strategie: Widerstehen)
in oder am Gebäude oder um das Gebäude herum geschützt (z. B. mobile Elemente, Dammbalken, Sperrputz, Schotts, Schutzwände; Sandsäcke sind keine planmäßigen Objektschutzmaßnahmen ebenso wie mobile Elemente im Falle von geringen Vorwarnzeiten).
(z. B. durch eine weiße oder schwarze Wanne mit drucksicheren Außenwanddurchführungen, angepasste Lichtschächte).
z. B. Rückschlagklappe, Absperrschieber).
über der HQ 100-Wasserspiegellinie.
LRA SAD Stand 27-06-2018
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3. Teile des Gebäudes werden planmäßig geflutet (Strategie: Nachgeben),
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zwingend über der HQ 100-Wasserspiegellinie.
da die Maßnahmen unter Punkt 1 oder 2 nicht oder nur mit unverhältnismäßigem Aufwand realisiert werden können. Schäden sind hierbei unvermeidlich und müssen minimiert werden.
entsprechende Materialwahl (z. B. Fliesen) realisiert.
IV.
Sonstige Vorsorgemaßnahmen und Hinweise
Ort, Datum
Unterschrift Entwurfsverfasser/in
Ort, Datum
Unterschrift Bauherr/in
- Die Belange des Hochwasserschutzes müssen in der Planung, in der Bauausführung und in der
  späteren Nutzung beachtet werden.
- Im konkreten Einzelfall können über die genannten Auskunftspunkte hinaus auch noch weitere
  Aspekte für eine hochwasserangepasste Ausführung relevant sein. Diese auf Anforderung der
  Kreisverwaltungsbehörde nachzuweisen und umzusetzen liegt in der Verantwortung der Unter-
  zeichnenden.
- Die Einhaltung der oben genannten Anpassungen an die Hochwassersituation kann Schäden im
  Hochwasserfall nie gänzlich ausschließen, insbesondere gibt das 100-jährliche Hochwasser keinen
  Wasserhöchststand an. Es kann bei extremen Ereignissen auch zu höheren Wasserspiegeln
  kommen.
- Auch das richtige Verhalten im Hochwasserfall trägt zur Vermeidung und Minimierung von Schäden
  bei.
- Jedermann ist gesetzlich nach § 5 Abs. 2 WHG verpflichtet, geeignete Vorsorgemaßnahmen zum
  Schutz vor nachteiligen Hochwasserfolgen und zur Schadensminimierung zu treffen.
- Eine Elementarschadenversicherung ist abgeschlossen, die für Hochwasserschäden aufkommt.
  Wenn nein: Das Risiko einer Hochwassergefahr und daraus resultierende Schäden sind nicht
  abgedeckt.
- Ergänzende Ausführungen zu hochwasserangepassten Bauweisen und Handlungsempfehlungen
  sind in der Hochwasserschutzfibel (1) zu finden. Aufgrund der sehr unterschiedlichen Anforderun-
  gen an Gebäude, Bauweisen, Konstruktionen, Baumaterialien etc., aber auch aufgrund unterschied-
  licher Rahmenbedingungen des Hochwassers (wie z. B. Dauer von Hochwasserereignissen, mög-
  liche Vorwarnzeiten, Fließgeschwindigkeit) wird es keine Standardlösung geben, sondern immer
  unabhängig von der Bauweise und den Baumaterialien des Gebäudes auf die individuelle
  Situation angepasste Konzepte.
- Weitere Hinweise finden sich auch unter der Rubrik Hochwasser unter
  www.naturgefahren.bayern.de.
- Über die aktuelle Hochwassersituation und über überschwemmungsgefährdete Gebiete können
  Sie sich auf den Internetseiten des Hochwassernachrichtendienstes (www.hnd.bayern.de) und
  des Informationsdienstes Überschwemmungsgefährdete Gebiete (www.iug.bayern.de) informieren.
"Hochwasserschutzfibel - Objektschutz und Bauliche Vorsorge" herausgegeben vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung
(1)
http://www.bmvi.de/SharedDocs/DE/Artikel/B/hochwasserschutzfibel.html
LRA SAD Stand 27-06-2018
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